reallabore und Projekte A-m

KURZBESCHREIBUNG


Das Projekt „c.HANGE“ untersucht, wie das SHK-Handwerk (Sanitär, Heizung, Klima) mit Hauseigentümern interagiert und wie es im Fall einer Kesselsanierung berät. Im Rahmen mehrerer Befragungen wurden das Entscheidungsverhalten von Endkunden, die Beratungsansätze, die Hemmnisse und die Einstellungen von Heizungsbauern untersucht. Darauf aufbauend wurde ein „Kessel-Check“ entwickelt, gemeinsam mit Handwerkern und Berufsschülern erprobt und im Rahmen einer „Kessel-Check-Challenge“ zwischen zwei Städten kampagnenartig ausprobiert.

Projektpartner: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Institut für Technik der Betriebsführung im Deutschen Handwerksinstitut, Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik.

Laufzeit: April 2017 - Mai 2019

Fördergeber: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

 

 

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Dietenheim zieht an,

Universität Ulm,

Dietenheim


Im Reallabor "Dietenheim zieht an" forschten Wissenschaftler der Universität Ulm und der Hochschule Reutlingen in Kooperation mit Akteuren der lokalen Textilindustrie an unterschiedlichen, innovativen Konzepten und Geschäftsmodellen für eine nachhaltigere Textilproduktion und bewussteren Textilkonsums am Standort Dietenheim. Unter anderem wurde eine jährliche Messe für nachhaltige Mode organisiert, sowie eine Kleiderbibliotehk an der örtlichen Gemeinschaftsschule eingerichtet. Außerdem wurde ein Nähcafé für gemeinsames Nähen, Upcycling und Austausch in zentrumsnähe eröffnet.

Laufzeit: 01.2015 - 06.2018

Fördergeber: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

 




Distribute - Grüne Kiez-Lieferketten für die Stadt von morgen,

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH,

Berlin


Distribute ist ein Projekt zur Erprobung neuer Nutzungsmöglichkeiten für E-Lastenfahrräder in den Berliner Quartieren Klausenerplatz-Kiez und Mierendorff-INSEL. Ziel des Projekts ist es, Transporte mit Autos und Lieferwägen durch elektrisch betriebene Lastenfahrräder zu ersetzen und so den Verkehr im Kiez zu entlasten. Begleitet von Partnern aus Wissenschaft, Kommunen und  Wirtschaft werden mit BewohnerInnen und UnternehmerInnen in mehreren Schritten Modelle für das zukünftige Liefersystem erarbeitet.

Weitere Projektpartner: TU Berlin (Projektleitung), nexus, BSR, insel-projekt.berlin, Adomeit Group, Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf

Laufzeit: April 2017 - März 2020

Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)




Mittels praktischer Projekte klimafreundliches, nachhaltiges und ressourcenschonendes Verhalten fördern – das ist das Ziel des von Prof. Marcel Hunecke an der Fachhochschule Dortmund koordinierten Projektes „DoNaPart – Psychologisches und Kommunales Empowerment durch Partizipation im nachhaltigen Städtebau“. Dabei untersucht das Projekt, das gemeinsam mit dem Wuppertal Institut, dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und dem Projekt Nordwärts der Stadt Dortmund durchgeführt wird, inwiefern performative Beteiligungsansätze und -projekte einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz und nachhaltigen Städtebau leisten können. DoNaPart richtet sich dafür mit Aktionen und Projekten wie einem Tausch- und Bücherschrank, einem Freifunk-Netzwerk, einer offenen Fahrrad-Werkstatt und einem Energiespar-Wettbewerb an die Quartiersbewohner und -bewohnerinnen der Stadtteile Bodelschwingh und Westerfilde.

Laufzeit: 11/2016 - 10/2019

Fördergeber: BMBF-SÖF




EE-Office,

Wuppertal, Bonn


Das Projekt EE-Office zielt auf die Verbesserung der Energieeffizienz in Bürogebäuden durch die Pilotierung von nutzerzentrierten Energieeffizienzläsungen ab. Das Projektvorhaben wird als Pilot im Land- und Amtsgericht in Bonn umgesetzt, eine Liegenschaft des Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen. Dabei wird mit einem stark nutzerzentrierten Ansatz sowie der Beteiligung von Stakeholdern gearbeitet, die in und um die beteiligten Bürogebäude arbeiten.

Laufzeit: 11/2016 - 04/2019

Fördergeber: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW




Energiespeicherdienste für smarte Quartiere (Esquire),

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW),

Groß-Umstadt (Hessen) und Mannheim


Für die Energiewende wird es immer wichtiger, erneuerbaren Strom dezentral zu speichern. Einen wichtigen Baustein bilden Batteriespeicher, die mehrere Haushalte gemeinsam nutzen. Das Projekt Esquire untersucht, wie solche „Quartierspeicher“ eingeführt werden können, die zwei Bedingungen erfüllen: Die Nutzer/innen müssen sie akzeptieren und sie müssen das Stromsystem stabilisieren. Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, die dazu beitragen können, entwickelt das Projekt gemeinsam mit Nutzer/innen und kommunalen Akteuren.

Projektpartner: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Evohaus GmbH und ENTEGA AG

Laufzeit: März 2017 - Februar 2020

Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)




Das Projekt im Reallabor Quartier Zukunft soll zu einer gesamtgesellschaftlichen Verständigung über die Energiewende beitragen – indem Informationen aufgearbeitet und bereitgestellt, Beratungs- und Weiterbildungsangebote gemacht und ganz unterschiedliche Akteure aus Forschung und Gesellschaft zusammengebracht werden. Die entwickelten Formate umfassen die Bereitstellung von Videos, Angebote von Energie-Touren, die Initiierung von Szenario-Workshops und transformativen Lehrveranstaltungen sowie ein großangelegtes Bürgerforum und die Durchführung von Realexperimenten.




Ziele des Projekts:

• Schlüsselkompetenzerwerb: Befähigung und intensive Begleitung von insgesamt 40 Studierenden an der Leuphana Universität Lüneburg und der Freien Universität Berlin zu selbstständigem, transdisziplinärem und transformativem Forschen in ihren jeweiligen Reallabor-Masterarbeiten.

• Reflexion: Erstellung eines didaktisches Konzept von Reallaboren für Nachhaltigkeitsbildung an Hochschulen.

• Verbreitung: Diskussion und Verbreitung des Konzepts und der Pilotprojekte.

Laufzeit: 2018-2021




ForReal - Forschung in Reallaboren begleiten, systematisieren und transferieren,

Leuphana Universität Lüneburg, ISOE-Institut fuer Sozial-Ökologische Forschung, Wuppertal Institut,

Lüneburg


Das Projekt „ForReal“ war eine Kooperation zwischen der Leuphana Universität Lüneburg, dem Institut für Sozial-ökologische Forschung und dem Wuppertal Institut. Als Begleitforschung unterstützte es 14 vom MWK Baden-Württemberg geförderte Reallabore und kooperierte mit einer zweiten Begleitforschung der Universität Basel. ForReal unterstützte die Reallabore mit Blick auf die Prozessgestaltung und die internationale Vernetzung, und erarbeitete übergreifende Einsichten zu Methoden und Erfolgsfaktoren.

Laufzeit: 01.01.2015-30.06.2018

Fördergeber: MWK Baden-Württemberg




GartenLeistungen,

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW),

Gärten und Parks in Berlin & Stuttgart


Multidimensionale Leistungen für ein sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltiges Flächen- und Stoffstrommanagement:

Das Projekt erfasst die vieldimensionalen Leistungen der urbanen Gärten, Parks und Grünflächen für die Stadtgesellschaft. Das Projektteam untersucht Stoffströme, ökologische sowie soziale Auswirkungen und quantifiziert und bewertet sie auf Grundlage partizipativer Bewertungsverfahren. Reallabore in Stuttgart und Berlin initiieren und begleiten die Planung und den Bau innovativer nachhaltiger blau-grüner Infrastrukturen im öffentlichen Raum sowie den die sozialen und stadtpolitischen Prozesse bei der Entwicklung und Sicherung von Grünräumen für die Stadtgesellschaft.

Laufzeit: April 2019 - März 2022

Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)




Grüne Lunge,

Karlsruhe


Das Teil-Projekt im Reallabor Quartier Zukunft entwickelt inter- und transdisziplinär Strategien zur Erhöhung der Resilienz von Bäumen und der Bevölkerung in wachsenden Städten und urbanen Regionen. Im Mittelpunkt steht die Konzipierung und Durchführung von trandisziplinären Formaten für einen gesamtgesellschaftlichen Dialog über den Beitrag von Baum- und Grünflächen zur Klimaresilienz. Außerdem soll ein Fachdialog mit den beteiligten Ämtern, Personen und Institutionen geführt werden.




House of Transdisciplinary Studies - HOTSPOT,

Hochschule Pforzheim,

Pforzheim


Herausforderungen gesellschaftlicher Veränderungsprozesse angemessen zu begegnen, erfordert innovative Lehr- und Lernformate. Das HOTSPOT, kurz für House of Transdisciplinary Studies for practice-oriented teaching and learning, integriert an der Hochschule Pforzheim Wissen, Erfahrung und Engagement von Studierenden, Lehrenden aller Fakultäten, sowie von externen Partnern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Fakultätsübergreifend werden in diesem Projekt Lehrveranstaltungen fachlich und methodisch (neu) konzipiert und curricular sowie institutionell verankert.

Laufzeit: 2016-2020

Fördergeber: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

 




Das vom BMBF geförderte INNOLAB Projekt zielt auf die Demonstration der Leistungskraft von LivingLabs in der Green Economy ab. Im Projekt werden Assistenzsysteme für eine verbesserte Mensch-Technik-Interaktion in drei Handlungsfeldern (Mobilität, Wohnen und Einkaufen) mit dem LivingLab-Ansatz entwickelt. In drei LivingLabs entwickeln und testen Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Prototypen und Geschäftsmodelle unter besonderem Einbezug von Nutzer(inne)n.

 

Laufzeit: 03/2015 - 02/2018

Fördergeber: BMBF




Innoredux,

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW),

Heidelberg


Ziel des Projekts ist es, Geschäftsmodellinnovationen des Handels zu untersuchen, die Plastikmüll entlang der Wertschöpfungskette reduzieren. In einem Reallabor werden mit  Praxispartnern aus Handel und Zivilgesellschaft innovative Verpackungslösungen/Geschäftsmodelle erprobt. Anschließend erfolgt eine Erarbeitung von Disseminationsstrategien.

Laufzeit: 1. Februar 2019 - 31. Januar 2022

Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Berlin/Bonn




Innovationsverbund Nachhaltige Smartphones (INaS),

Centre for Sustainability Management (CSM),

Lüneburg


Im Innovationsverbund Nachhaltige Smartphones (INaS) entwickeln Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam Lösungen für zirkuläre Wertschöpfungsarchitekturen und nachhaltigen Konsum mobiler Endgeräte (Fokus Smartphones). Der Fokus liegt sowohl auf kreislauffähigen Produkten als auch begleitenden Dienstleistungen wie Reparatur-, Upgrade- und Rücknahme-Dienste. Dies erfordert neue Denkmuster und Geschäftsmodelle. Der INaS schafft hierfür einen neutralen Raum für die unternehmens- und akteursübergreifende Zusammenarbeit.

Laufzeit: 2016-2019

Fördergeber: MWK Niedersachsen




Karlsruher Transformationszentrum für nachhaltige Zukünfte und Kulturwandel (KAT),

Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS),

Karlsruhe


Ziele sind Konzeption, Realisierung und Institutionalisierung des auf transdisziplinäre und transformative Nachhaltigkeitsforschung und -gestaltung ausgerichteten sowie lokal, national und international sichtbaren KAT bis zur Gründung im Frühjahr 2020. Synergetisch gekoppelte Forschung, Praxis und Bildung wirken unter Fortführung laufender Reallabor-Aktivitäten des Quartier Zukunft (mit Teilprojekten), das auch zukünftig epistemischer und gestalterischer Kern des KAT bleibt.

Laufzeit: 2018 - 2019

Fördergeber: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg




KEEKS,

IZT,

Deutschland


Das Projekt KEEKS „Klima- und energieeffiziente Küche in Schulen: Qualifizierung und Transformation in Küchen und Branche“ analysiert detailliert für 24 Küchen in Ganztagsgrundschulen den Lebensmitteleinsatz, den Energieverbrauch, die verfügbare und genutzte Technik und alle Prozesse vom Einkauf bis hin zur Restentsorgung. Anschließend werden Menüs und Abläufe so optimiert, dass ein Maximum an Kohlendioxid und Energie eingespart werden kann.

Laufzeit: 05/2016 - 04/2019

Fördergeber: BMU




Das Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen!“ im Reallabor Quartier Zukunft möchte mit BürgerInnen und Stakeholdern im Quartier der Karlsruher Oststadt eine Kultur der Nachhaltigkeit vorantreiben, in der Klimaschutz im Alltag ganz selbstverständlich gelebt wird. Wir möchten das Bewusstsein für Klimaschutz vertiefen und den Kreis der Menschen, die sich für das Thema interessieren und sich auskennen, vergrößern.

Laufzeit: 10/2018 - 10/2022

Fördergeber: BMU