reallabore und Projekte n-z

NAME, ORT


NAHGAST,

FH Münster,

Wuppertal

KURZBESCHREIBUNG


Das Verbundprojekt NAHGAST zielt auf die Initiierung und Verbreitung von Transformationsprozessen zum nachhaltigen Produzieren und Konsumieren in der Außer-Haus-Gastronomie und Außer-Haus-Verpflegung. In Stakeholderdialogen  soll die Generierung transdisziplinären Wissens und die Erhöhung der Handlungsfähigkeit der Akteure gefördert werden. Dabei wird das Verbraucherverhalten beim Außer-Haus-Konsum analysiert und entsprechende Partizipations- und Anreizsysteme erprobt.

Laufzeit: 03/2015 - 02/2018

Fördergeber: BMBF

LOGO




Das Projekt beschreitet seit 2016 verschiedene Wege, um eine nachhaltige urbane Mobilität erfahrbar zu machen.  Bisher wurden in Berlin-Charlottenburg unterschiedliche Transformationsansätze nachhaltiger Mobilität gemeinsam mit  unterschiedlichen Akteuren entwickelt und  umgesetzt.  Dabei  kamen mehrere Formate zur Bekanntheits-, Nutzungs- und Verfügbarkeitssteigerung multimodaler Mobilität, aber auch zur Steigerung  lokaler Lebensqualität durch temporäre Umnutzung von Straßenraum zum  Einsatz (temporäre Carsharing-Parkplätze, Parklets mit Kulturprogramm, Mobilitätstage, Anwohner*innenworkshops und  Fachveranstaltungen).

Laufzeit: seit 2016

Fördergeber: BMW

 




Projektlabor "Zukunft & Nachhaltigkeit",

Beuth Hochschule für Technik Berlin,

Berlin


Das durch Studierende und Alumni angeleitete Projektlabor „Zukunft & Nachhaltigkeit“ gibt Kommiliton_innen die Möglichkeit, eigene Nachhaltigkeitsprojekte umzusetzen und in Kontakt mit Vertretungen aus Forschungseinrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und zivilgesellschaftlichen Akteuren zu treten. Die Lehrveranstaltung ist der erste Versuch, Reallabore als fachübergreifenden Teil an Berliner Hochschulen der Angewandten Wissenschaften zu etablieren.

 

Laufzeit: seit Oktober 2017




Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur,

Universität Stuttgart,

Stuttgart


Das Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur macht die kulturelle Dimension der nachhaltigen Mobilität zu seinem Thema. Hier arbeiten Wissenschaft, Verwaltung, Unternehmen und die Bürgerschaft gemeinsam daran eine Mobilitätskultur zu entwickeln, die nicht nur Ressourcen schont, sondern auch Gesundheit und körperliche Bewegung unterstützt, sozialen Austausch fördert und in Stadt und Region neue Lebens- und Aufenthaltsqualitäten schafft. Das Ziel des Reallabors ist es, entsprechende Projekte und Initiativen zu stärken, zu fördern, zu vernetzen — und gemeinsam die Erfahrungen und Ergebnisse der Realexperimente zu reflektieren.

Laufzeit: Juni 2018 - März 2020

Fördergeber: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur BW




Reallabor Hunziker Areal,

Genossenschaft mehr als wohnen, ETH Zürich, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW,

Zürich


Das Hunziker Areal ist ein autoarmes Quartier, das der Nachhaltigkeit verpflichtet ist. Unser Reallabor ergänzt die baulich umgesetzten Maßnahmen und möchte mit partizipativen Methoden nachhaltige Verhaltensänderungen anstoßen und fördern. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt beim Thema Ernährung. Wir probieren verschiedene Formen der Beteiligung aus und arbeiten mit Design Thinking, mit Workshops, unterstützen bestehende Initiativen, oder arbeiten mit Quartiergruppen.

Laufzeit: 2017 - Mitte 2020

Fördergeber: Stiftung Mercator Schweiz




Reallabor Klimafreundliche Entscheidungen,

Stadt Münster,

Münster


Im Rahmen des Reallabors "Klimafreundliche Entscheidungen" experimentieren  12 Münsteraner Haushalte mit neuen Produkten, Verhaltensweisen und Dienstleistungen, um herauszufinden, wie sich ihr Alltag dauerhaft klimafreundlicher gestalten lässt. Der besondere Ansatz des Projektes: Es bringt klimafreundliche Angebote und Anbieter, die mit Blick auf den Klimaschutz bereits Pionierarbeit leisten, aktiv mit potenziellen Nutzerinnen und Nutzern zusammen. Jeder Haushalt setzt in den Feldern Mobilität, Konsum und Ernährung, Wohnen und Energie persönliche Schwerpunkte.

Laufzeit: Januar 2019 - Januar 2020

Fördergeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit




Reallabor Queichland,

Universität Koblenz-Landau,

Landau in der Pfalz


Im Reallabor Queichland werden im Dialog zwischen Wissenschaft, Schule und Zivilgesellschaft, MINT-spezifische Angebote zu den Themen Wasser, Luft und Land (SDG's 6,13,15) im Kontext Nachhaltigkeit erarbeitet. Im Rahmen von partizipativen Prozessen werden Bildungskonzepte neu diskutiert, um so gesellschaftliche Kontexte für Veränderungen zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen. Das Ziel des Reallabor Queichlands ist es, möglichst vielen Menschen ein problemorientiertes und aktives Erschließen von forschungsbasiertem Wissen über die Vorgänge in der Umwelt zu ermöglichen.

Laufzeit: 36 Monate - bis Juni 2021

Fördergeber: Deutsche Bundesstiftung Umwelt




Reallabor Space Sharing, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart,

Stuttgart


Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass in städtischen Wachstumsregionen wie Stuttgart die  umbauten Volumen und Nutzflächen zunehmen, während die Nutzungsdichte sinkt. Ziel des Projektvorhabens ist es, Raumnutzungen des Gebäudebestands mit dem bestehenden Bedarf heterogener Akteure räumlich zu kombinieren und somit die Nutzungseffizienz von Gebäuden im städtischen Kontext zu steigern.

Laufzeit: Phase 1: 2015-2018, Phase 2: 2018-2020

Fördergeber: MWK Baden-Württemberg




SusLabNWE,

Hochschule Ruhr West,

NRW/ Ruhrgebiet


Das Projekt „SusLabNWE – Errichtung einer vernetzten Infrastruktur für nutzerintegrierte Nachhaltigkeitsinnovationen“ zielt darauf ab, eine LivingLab-Infrastruktur im Ruhrgebiet aufzubauen und eine Pilotanwendung im Bereich Heizung/Raumwärme in Bottrop durchzuführen. Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist die Implementierung und Pilotierung einer Europäischen Forschungsinfrastruktur für eine nutzerintegrierte und -zentrierte Entwicklung von nachhaltigen Produkt-Dienstleistungssystemen.

Laufzeit: 01/2012 - 04/2015

Fördergeber: INTERREG IVB North-West Europe, MIWF NRW




Quartier Zukunft, Karlsruhe


Das Reallabor "Quartier Zukunft - Labor Stadt" ist ein Stadtforschungs- und Entwicklungsprojekt des Karlsruher Instituts für Technologie. Ziel des Reallabors ist es, in einem gemeinsamen Prozess mit Bürgerschaft, Wissenschaft, Politik und Privatwirtschaft die Karlsruher Oststadt in einen nachhaltigeren Stadtteil zu transformieren. Das wissenschaftliche Team des Quartier Zukunft setzt Impulse, koordiniert und moderiert die Nachhaltigkeitsarbeit im Viertel und begleitet sie forscherisch. So arbeiten unter dem Dach des Quartier Zukunft WissenschaftlerInnen in verschiedenen Forschungsprojekten mit der Bürgerschaft zu unterschiedlichen Aspekten nachhaltiger Entwicklung, aktuell etwa mit den Projekten „Energietransformation im Dialog", „Klimaschutz gemeinsam wagen", oder „Grüne Lunge".




Tag des guten Lebens,

Agora Köln, Institut Cultura 21 e.V.,

Ehrenfeld, Sülz, Deutz


Beim Tag des guten Lebens erproben Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln neue Formen des Zusammenlebens. In einem autofreien, von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Vereinen der Stadtgesellschaft wird eine Vision für ein zukunftsfähiges Köln erprobt.

Laufzeit: 2012-2022

Fördergeber: Stadt Köln / Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen




Urbane Wärmewende,

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW),

Berlin (Nord-Neukölln, Adlershof, Charlottenburg)


Partizipative Transformation von gekoppelten Infrastrukturen mit dem Fokus auf die Wärmeversorgung am Beispiel Berlin:

In Deutschland wird ein Drittel der Endenergie genutzt, um Raumwärme und Warmwasser zu erzeugen – bislang ganz überwiegend auf Basis fossiler Brennstoffe. Ein Schlüssel zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Wärme ist es, Wärme-, Gas- und Strominfrastrukturen intelligent miteinander zu vernetzen. Wie dies in der Praxis aussehen kann und welche Entwicklungsoptionen für eine nachhaltige Wärmeversorgung möglich sind, untersucht das Projekt „Urbane Wärmewende“ am Beispiel der Stadt Berlin.

Partner: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, TU Berlin, Universität Bremen

Laufzeit: Juni 2016 - Mai 2019

Fördergeber: BMBF




Urban Office Heidelberg,

Universität Heidelberg,

Heidelberg


Im Reallabor Urban Office „Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft“ beschäftigen sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Disziplinen wie Geographie, Soziologie, Diakoniewissenschaft, Gerontologie und Geoinformatik der Universität Heidelberg zusammen mit Partnern aus der Stadt Heidelberg, der Internationalen Bauausstellung (IBA) sowie Expertinnen und Experten aus Praxis und Zivilgesellschaft mit verschiedenen Aspekten der urbanen Transformation.

Laufzeit: seit 2015

Fördergeber: MWK (2015-2018)




UrbanUp (Upscaling-Strategien einer Urban Sharing Society),

Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent),

Wuppertal


Immer mehr Städte beschäftigen sich mit den Chancen und Risiken der Sharing Economy: wie „Nutzen statt Besitzen“ von Konsumgütern zu Ressourcenschonung und Emissionsminderung beitragen kann und wie gemeinschaftliche Formen des Produzierens und Konsumierens gesellschaftliche Teilhabe und Zusammenhalt fördern. Im Projekt UrbanUp werden Strategien erforscht und im Reallabor Wuppertal erprobt, wie Sharing-Initiativen mehr Menschen zugänglich gemacht, und wie das Teilen als Prinzip alternativen Wirtschaftens und nachhaltiger Stadtentwicklung gefördert werden können.

Laufzeit: Juni 2017 - Mai 2022

Fördergeber: Das Projekt UrbanUp wird als Nachwuchsgruppe im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung vom BMBF gefördert.




Wissensdialog Nordschwarzwald,

Universität Freiburg, Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg,  Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), Nationalparkregion Schwarzwald e.V., Nationalparks Schwarzwald, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord


Der Wissensdialog Nordschwarzwald (WiNo) ist eng mit dem Nationalpark Schwarzwald verbunden. Anliegen des Reallabors ist, die Impulse des Nationalparks für die nachhaltige Entwicklung der ihn umgebenden Region aufzugreifen und weiterzuentwickeln -  durch gemeinsame Forschungsprojekte mit studentischem Input, die Veranstaltungsreihe "Wissensdialog vor Ort" und den Aufbau einer dauerhaften Kooperationsplattform zwischen Hochschulen und Region.

Laufzeit: Januar 2015 - April 2020

Fördergeber: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg




Witi - Wissens- und Ideentransfer für Innovation in der Verwaltung,

Dt. Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer,

Speyer


Das Projekt „Wissens- und Ideentransfer für Innovation in der Verwaltung“ (WITI) an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer unterstützt die Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen bei der Erprobung  kreativer Wege, um die deutsche Verwaltungslandschaft zu modernisieren und einen Kulturwandel einzuleiten. Im Rahmen von einem Zentralprojekt und vier Teilprojekten werden innovative Verfahren, Strategien und Organisationsformen für den Wissens- und Ideentransfer zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt.

Laufzeit: 2018-2022

Fördergeber: BMBF / Innovative Hochschule




WohnMobil - Innovative Wohn- und Mobilitätsdienstleistungen,

ISOE/ IÖW/ Öko-Institut,

Frankfurt am Main (Region Berlin, Pirmasens)


Im Projekt WohnMobil geht es darum, Konzepte für die Planung und Umsetzung gemeinschaftlicher Mobilitäts- und wohnungsbezogener Dienstleistungen zu entwickeln. In kleinskaligen Reallaboren haben ein Wohnungsunternehmen und zwei Wohninitiativen zusammen mit den Forscher*innen unterschiedliche Angebote partizipativ entwickelt und erprobt. Die Konzepte wurden auf das soziale und ökologische Nachhaltigkeitspotenzial und die wirtschaftliche Tragfähigkeit hin bewertet. Darüber hinaus wurde ein Wissens- und Praxistransfer zwischen Wohninitiativen und Wohnungsunternehmen angestoßen der eine breitere Diffusion unterstützen soll.

Laufzeit: 6/2015 - 11/2018

Fördergeber: BMBF




Im Projekt Wohlstands-Transformation Wuppertal wird erarbeitet, was ein "gutes Leben" bedeutet und in vier ausgewählten Stadtteilen in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren Projekte, die erweiterten Wohlstand zum Ziel haben, konzipiert und realisiert. Im Sinne eines transdisziplinären Wissenschaftsverständnisses ist der Forschungsprozess nicht nur fachübergreifend angelegt, sondern findet im Dialog mit Wuppertaler BürgerInnen sowie zivilgesellschaftlichen und kommunalen Akteuren statt.

Laufzeit: 05/2015 - 04/2018

Fördergeber: BMBF




Zukunftsstadt Lüneburg 2030+,

Hansestadt Lüneburg, Leuphana Universität Lüneburg,

Lüneburg


25 Visionen für Lüneburg, mit denen wir die großen Herausforderungen der Zukunft meistern wollen, wurden 2016 gemeinsam von Lüneburger*innen, Hansestadt und Universität entwickelt. Seit Mai 2017 sind hieraus 17 konkrete Lüneburger Lösungen entstanden, mit denen diese Visionen wahr werden sollen. 2019 geht geht es an die Erprobung und Umsetzung dieser Lösungen, denn Lüneburg geht weiter – als Zukunftsstadt in Phase III im Wettbewerb Zukunftsstadt!

Laufzeit: seit 2015

Fördergeber: BMBF